Für jedes Gericht gibt es die passende Jahreszeit – und andersherum. Das gleich gilt auch für Wein. Schwere (Rot)weine gefallen einem eher im Herbst und Winter. Grund dafür sind die Tannine. Das sind Gerbstoffe, die bei einigen Pflanzen in der Rinde, den Blättern und andern Teilen vorkommen und vor allem gegen Fressfeinde schützen. Die Art des Tannins (es gibt über 30 verschiedene chemische Strukturen) und der Gehalt haben einen maßgeblichen Anteil an der Qualität eines Weines. Im Weinbau werden sie gegen die Oxidation des Weines benutzt. Vor allem wenn der Wein in Eichenfässern gelagtert wird nimmt er diese Gerbstoffe auf. Daher schmeckt Wein, der in sog. Barique-Fässern gelagert wurde schwer und voll.

Barrique

Einem (Weiß)wein fehlt dieser starke Tanningehalt, da sie zumeist in Edelstahltanks ausgebaut werden, oder in Holzfässern die speziell dafür vorbereitet wurden. Dieser Wein schmeckt spritziger, leichter und fruchtiger. Also ist er eher für den Sommer und die warme Jahreszeit.

Aber wie gestern schon erwähnt; wieso nicht einmal etwas Neues wagen? Ein kräftiger Rotwein zum einem schönene Stück vom Grill, oder ein frecher und fruchtiger Weißwein (z.B: ein Riesling aus Franken) zu Kohlgerichten im Herbst. Das ergibt neue Geschmackskombinationen, die jedes Essen wieder einzigartig werden lassen.

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