für 4 Personen

4 Pangasiusfilets (à ca. 150 Gramm)
2-3 Esslöffel Limettensaft
grobes Meersalz und grob geschroteter Pfeffer
1 kleiner Wirsing
2 Teelöffel Speiseöl
500 Gramm Spätzle
400 Milliliter Fischfond
100 Milliliter Prosecco
50 Gramm Sahne
4 Esslöffel gemischte, gehackte Kräuter (z.B. Dill, Sauerampfer, etc.)
2 Teelöffel süßer Senf
2 Teelöffel brauner Zucker
30 Gramm gemischte, gehackte Nüsse

Zubereitung

Zu Beginn wird das Fischfilet mit dem Limettensaft beträufelt und gesalzen und gepfeffert. Der Wirsing wird geputzt, in Blätter zerteilt und in Streifen geschnitten. Diese werden anschließend in heißem Öl für etwa 5 Minuten gedünstet.

Die Spätzle bereitet ihr entsprechend den Anweisungen auf der Packung zu.

Für die Prosecco-Kräutersoße kocht ihr den Fischfond auf und verfeinert diesen mit dem Prosecco, Sahne und den gehackten Kräutern. Nach dem ihr die Soße etwas habt einkochen lassen, schmeckt ihr mit Senf, Salz und Pfeffer nach Belieben ab. In einer beschichteten Pfanne lasst ihr Zucker schmelzen, gebt die gehackten Nüsse dazu und lasst alles karamellisieren.

Die Fischfilets werden an beiden Seiten für jeweils etwa 5 Minuten in heißem Öl gebraten. Vor dem Anrichten mischt ihr die Spätzle mit den Nüssen und dem Wirsing und erhitzt alles nochmal kurz. Dann serviert ihr es mit dem Pangasius und gebt die Soße darüber.

Die Zubereitungszeit beträgt etwa 40 Minuten.

Welchen Wein zu dem Pangasius mit Wirsing-Nuss-Spätzle?

Ein Rosé, Western Victoria, Deakin Estate 2008 passt hervorragend zu der Kombination aus Spätzle und einer Kräutersoße. Und auch die Wein-Knigge-Verehrer unter euch dürften damit zufrieden sein, denn zum Fisch macht sich auch ein Rosé gut.
Der Western Victoria stammt aus Australien und ist ein Cuvée aus den Rebsorten Shiraz, Merlot und Cabernet Sauvignon. Fruchtig und frisch wirkend sind seine Hauptaromen rote Früchte wie Johannisbeere, Himbeere und Erdbeere. Eine leichte, an Anis erinnernde Würze ist dabei nicht jedermanns Sache, rundet allerdings mit der leichten Anfangssüße gut ab. Gut gekühlt und für knapp 7 Euro ein guter Nudel-Begleiter.

Um auch die nicht so probierfreudigen zu bedienen, ist der zweite Vorschlag ein Pinot Blanc, Rheinhessen, Erbeldinger 2008 aus Deutschland. Der Weißburgunder zeigt sich in etwas anderen aber vollmundigen Noten von Pfirsich, Mandeln und gelber Birne – eine interessante Kombination wie wir finden. Wenn man von ihm nach dem Essen noch ein bisschen übrig hat – kein Problem. Dieser Wein passt auch hervorragend in die gemütliche Gesprächsrunde danach. Der Preis liegt knapp unter 9 Euro.

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