für 4 Personen

90 Milliliter Olivenöl
2 Knoblauchzehen
60 Gramm eingelegte Sardellenfilets
500 Gramm Spaghetti
60 Gramm Pesto
2 Esslöffel frisch gehackter Oregano
Salz und Pfeffer
100 Gramm geriebener Parmesan
2 frische Oreganozweige (zum Garnieren)

Zubereitung

Der Knoblauch wird in einem kleinen Topf in heißem Öl für etwa 3 Minuten gedünstet. Danach wird die Hitze etwas reduziert und die Sardellen hinzu gegeben. Sie werden so lange unter rühren gebraten, bis sie auseinander fallen.

In einem großen Topf erhitzt ihr Salzwasser und gebt die Spaghetti mit etwas Olivenöl ins kochende Wasser. Die Nudeln sollten al dente gekocht werden.

Zu der Sardellenmischung gebt ihr Oregano und die Pesto und schmeckt es mit Salz und Pfeffer ab.
Wenn die Nudeln fertig gekocht sind lasst ihr sie abtropfen und gebt sie in eine Schüssel. Wenn die Schüssel leicht vorgewärmt ist, bleiben die Nudeln länger warm. Wer die Nudeln nicht abschrecken möchte, kann auch einen kleinen Schluck Öl über die Nudeln gießen. Allerdings sollte man das nicht generell machen, da die Nudeln durch das Öl keine Soße mehr aufnehmen.
Über die Nudeln in der Schüssel gießt ihr die Soße und bestreut alles mit Parmesan. Zum Garnieren kann man Oreganozweige und/oder zusätzlichen Parmesan verwenden.
Sollte jemand auf Sardellen verzichten wollen, kann er sie z.B. durch getrocknete Tomaten ersetzen.

Die Zubereitungszeit – wie lange benötigen Nudeln in kochendem Wasser?

Welchen Wein zu den Spaghetti mit Sardellenpesto?

Zwar ist das ein Gericht, welches eher für Zwischendurch bestimmt ist. Man kann es allerdings natürlich auch gemütlich und stressfrei genießen. Bei einem solchen Gericht sind es aber nicht die Nudeln auf die der Wein abgestimmt sein will, sondern die Pesto. Außerdem ist es hier schwierig zu sagen ob eher ein Weißwein oder doch lieber ein Rotwein passender ist. Somit gilt also – seid experimentierfreudig.

Ein Crucero Carmenere, Colchagua Valley, Vina Siegel 2009 ist ein Vertreter der Rotwein bei dem ein gelungenes Preis-Leistungsverhältnis auffällt. Für etwa 7 Euro bekommt man erdige Aromen, die durch Pflaume und Veilchen abgerundet werden. Die chilenische Cuvée zeigt eine ausgewogene Fruchtigkeit und wurde sowohl im Barrique, als auch im Stahltank ausgebaut.

Als Weißwein-Variante schlagen wir den argentinischen Torrontes, Valle Cafayate, Michel Torino von 2009 vor. Rundum frisch und fein präsentiert er sich mit Aromen von Orange, weißer Johannisbeere, exotischen Früchten und gelben Blüten. Auf Grund ihrer langlebigen Säure werden die Weine der Rebsorte Torrontes oft auch als Crazy White bezeichnet. Der Preis liegt mit 6 Euro auf Augenhöhe zu dem Rotwein-Vorschlag zuvor.

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