für 4 Personen

Salz, weißer Pfeffer
450 Gramm Tiefkühl-Erbsen und -Karotten
1 Bund Schnittlauch
4 Rotbarschfilets (à ca. 150 Gramm)
Saft von einer Zitrone
4 Esslöffel Mehl
1 Ei (Größe M)
40 Gramm Butter und 10 Gramm Margarine
1 mittelgroße Zwiebel
2 Tassen Flocken-Püree-Pulver
Milch
geriebene Muskatnuss
Schnittlauch und Zitronenspalten

Zubereitung

Zu Beginn solltet ihr den Kohl putzen und längs halbieren. Lasst sie in etwas Salzwasser für ca. 5 Minuten garen und lasst sie danach gut abtropfen.

Die Rotbarschfilets solltet ihr ebenfalls waschen und trocken tupfen. Danach wird etwas Zitronensaft darüber geträufelt. Nun kommt die Panade. Mischt dafür etwas Salz und Pfeffer mit dem Mehl und verschlagt in einer zweiten Schüssel das Ei. Der Fisch wird zuerst in dem Mehl, dann im Ei gewendet.

In einer großen Pfanne erhitzt ihr die 40 Gramm Fett. Darin wird der Fisch von jeder Seite für etwa 3 Minuten angebraten. Kleiner Tipp für diejenigen die keine gut beschichtete Pfanne haben: Wendet den Fisch alle 30 Sekunden. Unterdessen schält ihr die Zwiebel und schneidet sie in Ringe. Der Fisch wird nach dem Braten warm gestellt und die Zwiebeln im noch heißen Bratfett gebräunt.

Das Püree wird wie auf der Packung beschrieben zubereitet und in dem kochenden Wasser verrührt. Auch hier ein paar Tipps: Nehmt kein neues Wasser, sondern das Wasser in dem ihr den Kohl gekocht habt, gebt ein bisschen von dem Bratfett mit hinzu und gebt neben der Milch auch noch etwas mittelscharfen Senf mit zum Püree. Weiterhin würzt ihr es mit Salz und Muskat.

Den Fisch richtet ihr mit dem Püree und den Zwiebeln an, der Schnittlauch und die Zitronen sind zum Garnieren.

Die Zubereitungszeit liegt bei etwa 25 Minuten.

Welchen Wein zum Rotbarschfilet in Eihülle?

Wer kennt nicht den Weinspruch “Fisch muss schwimmen und das kann er nur in Weißwein.”
Um uns diesem Trend zu widersetzen, ist unsere erste Empfehlung ein sanfter Rotwein. Der Coleccion Pinot Noir, Valle Cafayate, Michel Torino aus dem Jahr 2007, ein Argentinischer Rotwein, zeigt sich fruchtig, gut strukturiert und intensiv in seinen Aromen. Eine Vielzahl von Noten wird dem Genießer offenbart. Das Bouquet aus Veilchen, Himbeeren und einer erdigen Note wird am Gaumen durch Noten von Erdbeeren, Wildblumen und Mandeln unterstützt. Zur Hälfte ist dieser Pinot Noir im Barrique gereift. Er kostet etwa 8 Euro.

Um den Anhängern des Weinknigge gerecht zu werden gibt es auch noch eine Weißweinempfehlung.
Hierfür haben wir uns einen Forster Ungeheuer Riesling Kabinett vom Weingut Eugen Spindler aus der Pfalz ausgesucht. Der Jahrgang 2009 (2009 wird gerne als Jahrhundertjahrgang betitelt) bietet für etwa 10 Euro ausdrucksstarke, mineralische Noten, gepaart mit Aromen von Aprikose und Pfirsich. Zusätzlich punktet er durch seine reife Säurestruktur.

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