für 4 Personen

500 Gramm Hähnchenbrust
1 Teelöffel Rapsöl und 2 Esslöffel Traubenkernöl
Salz und Pfeffer
1/2 Endiviensalat
200 Gramm Rauke
2 gelbe Paprika
2 Avocados
1 Zitrone
2 Möhren
Honig
1 kleine Chili
2 Teelöffel Leinsamen

Zubereitung

Das Rapsöl wird in einer Pfanne erhitzt und die vorher geputzten Hähnchenbruststücke werden daran von jeder Seite etwa 7 Minuten angebraten. Das Würzen nicht vergessen und danach lasst ihr das Fleisch abkühlen. Dieser Salat kann übrigens wahlweise auch ohne die Hühnchenbrust gemacht werden.

Wascht nun den Endiviensalat und die Rauke und zupft sie anschließend klein. Die Paprika werden ebenfalls gewaschen, entkernt und anschließend gewürfelt. Die Avocados werden halbiert, der Stein heraus gelöst und das Fruchtfleisch geviertelt. Das Fruchtfleisch kann danach mit etwas Zitronensaft beträufelt werden. Die geschälten Möhren werden in längliche, dünne Streifen geschnitten.

In einer Schüssel verrührt ihr das Traubenkernöl, den restlichen Zitronensaft, den Honig sowie Salz und Pfeffer. Die Hähnchenstücke werden gewürfelt und mit dem Salat und dem Gemüse angerichtet. Nun entkernt ihr die Chili und schneidet sie in feine Ringe. Diese gebt ihr, zusammen mit den Leinsamen und dem Dressing über den Salat.

Die Zubereitungszeit liegt bei etwa 30 Minuten.

Welchen Wein zum Avocado-Salat mit Hähnchenbrust?

Schon in der Vergangenheit taten wir uns etwas schwerer bei Wein-Empfehlungen zu Salat-Variationen. Beim Avocado-Salat gibt nicht nur die Hähnchenbrust den Ausschlag. Avocados, Zitronenaromen und Honig – alles Geschmäcker die für sich schon einen eigens passenden Wein fordern.
Dennoch haben wir uns natürlich heran gewagt.

Die erste Empfehlung, passend eher zur Hähnchenbrust, ist ein Australischer Chardonnay, Hunter Valley, Hope Estate von 2008. Ein wunderbar runder Weißwein, der die typisch buttrige Note und eine eher cremige Struktur mit einer herrlichen Frische verbindet. Die Aromen von Melone, Pfirsich und Aprikose sind sowohl in der Nase als auch am Gaumen sehr intensiv. Der lang anhaltende und frische Abgang rundet ihn ab. Seine knapp 10 Euro ist er allemal wert.

Die zweite Empfehlung versucht im Einklang zum gesamten Salat zu stehen. Nicht ganz einfach bei so vielen verschiedenen Aromen aber mit einem weichen Rotwein, wie einem Pinot Noir, Marlborough, Kim Crawford aus dem Jahr 2007. Der trockene Neuseeländer Rotwein ist weich und elegant. Die Noten von Kirschen, Himbeeren und Waldbeeren werden von einer am Rande wahrnehmbaren Kräuternote begleitet. Weiche Tannine und ein sehr dezenter Holzton bilden das i-Tüpfelchen dieses sortentypischen Pinot Noir. Erhältlich ist er für etwas gehobenere knapp 18 Euro.

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